PULS – die Vision

Wir schreiben dem gestalteten Raum eine große Kraft zu , um eine erweiterte Lernkultur zu entwickeln und zu stützen. Mit dem Projekt PULS (Professionelle Unterstützung für Lern- und Schulraumentwicklung) wollen wir die Beziehung zwischen Lernen und Raum tiefer verstehen und im Dialog zu Kompetenzen kommen, die über die Summe der Fähigkeiten der Einzelnen hinausgehen.
Wir wollen im Austausch lernkultureller Praxen, gestalteter Expertise und institutioneller Abläufe die kollektive Entwicklung von Lernräumen und Schulen bestmöglich unterstützen.

PULS – das Vorhaben

Raum ist eine basale Bedingung für das Lernen. Schulen können diese Kraft des Raumes nutzen. Schulen mit einer erweiterte Lernkultur sind darauf angewiesen. Sie bedürfen einer dementsprechenden Organisation und Gestaltung ihrer Lernräume. Auch ihre Ausdehnung hinaus in die Natur, das Dorf, die Stadt und die Region ist solchen Schulen ein Anliegen.

Das Entwerfen, Planen und Aneignen von Räumen für das Lernen setzt, wenn es im Dialog vollzogen wird, Potenziale frei für tiefgreifende und nachhaltige Entwicklungen in Schulen, Architekturbüros und Behörden.
Wenn alle Akteur*innen aus Verwaltung, Planung und Schule bereit sind, die Konturen eines schulischen Gesamtkonzeptes in geteilter Verantwortung zu zeichnen und weiter auszugestalten, können kompetent geführte, begleitete und/oder moderierte Prozesse in allen Bereichen für eine lebendige und nachhaltige Entwicklung sorgen.

In unseren Projekten wollen wir Ideen und Ansätze sowie unsere Ergebnisse aus Forschung, Entwicklung und Praxis austauschen und so zu ihrer breiteren Wirksamkeit beitragen.

PULS – das Team

Wir sind Menschen aus unterschiedlichen Nationen, Disziplinen, Lebensabschnitten und Berufen, die sich in einem Kooperationsvertrag persönlich gebunden haben.
Wir wollen in der Zusammenarbeit das praktizieren und leben, was von erweiterten Lernkulturen erwartet wird.
Offenheit, Kooperation, dialogisches Arbeiten und Wertschätzung sind leitende Grundprinzipien in unserer Arbeit. 

  • Cornelia Dinsleder (CH)
  • Andreas Hammon (CH)
  • Prof. Nikolaus von Kaisenberg (D)
  • Ulrich Kirchgässner (CH)
  • Dr. Urs Maurer (CH)
  • Dr. Petra Regina Moog (D)
  • Lisa Oregioni (CH)
  • Franz Ryznar (A)
  • Prof. Dr. Eric Sidoroff
  • Ursula Spannberger (A)
  • Rosa Strasser (A)
  • Dr. Josef Watschinger (I)
  • Prof. Dr. Beate Weyland (I)
  • Prof. Dr. Michael Zinner (A)

PULS – das Pilotprojekt PULS+

Das PULS-Bildungsprojekt PULS+ wurde im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ bewilligt. Mit Start im September 2017 entwickeln wir über drei Jahre ein universitäres Aus- und Weiterbildungsformat, testen und implementieren es.

Die Ausrichtung des Forschungsprojekts zielt auf „Strategische Partnerschaften“ von Universitäten und den sie umgebenden Bildungsregionen.

Gemeinsam sollen zur Querschnittsmaterie der Entwicklung von Schulen und Schulräumen aktuelle Chancen in Theorie und Praxis wahrgenommen sowie Antworten umgesetzt werden.

In einer dreifachen „Verschränkung“ (international, intersektional und interdisziplinär) werden Kompetenzen vernetzt und Lösungen gebaut, die theoretisch durchdrungen, praktisch robust und kulturell anschlussfähig sind.

Ziele

​Das Erasmus+-Projekt PULS+ ist konzipiert als multiprofessionelles Pilot-Projekt im gesamten deutschsprachigen Raum. Es bietet ein Aus- und Weiterbildungsprogramm, dass sich an an pädagogischer und architektonischer Praxis orientiert.

An den Universitäten treffen dabei Architekturschaffende, Vertreterinnen des kommunalen Gebäudemanagements und Fachleute für Schulentwicklung als professionelle Lerngemeinschaft aufeinander – mit dem Ziel, mittelfristig auch Masterstudierende der Architektur und Pädagogik einzubinden.

So verbinden sich höhere Bildung, Forschung, Wirtschaft und Verwaltung zu einem Wissens- und Erfahrungsfeld. Dies ermöglicht einerseits grenzüberschreitendes Lernen und Arbeiten und andererseits eine intensive Interaktion zwischen den unterschiedlichen Professionen bzw. Disziplinen.

Vorhaben (intellectual Outputs)

Projektstart: 1. September 2017
Laufzeit: 36 Monate
Beteiligte Länder: Österreich, Deutschland, Italien und die Schweiz (assoziierte Partnerin)

Der Kurs steht unter Federführung der Universitäten Innsbruck (A) und der Kunstuniversität Linz (A) in Kooperation mit

  • der Universität Bozen (I)
  • der Alanus-Hochschule (D)
  • der Fachhochschule Nordwest-Schweiz (CH)
  • dem Schulsprengel Welsberg (I)
  • der Weiterbildungsinstitution Sophia::Akademie (D)
  • und den oben genannten Lernraumentwickler*innen